Chronik unserer Pfarrkirche

Sie sehen hier einen Grundriss der St-Gertrudiskirche im Maßstab 1:250.

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Legende:


Geschichte und Bauabschnitte

Sicher ist, dass schon im 13. Jahrhundert Bramsche als Parochie, also Pfarre, benannt wird. Der Ursprung ist in der Gertrudis-Kapelle zu sehen. Es wird angenommen, dass 1314 durch den damaligen Bischof Hermann zur Pfarrkirche geweiht wurde.

Die jetzige Pfarrkirche entstand in mehreren Bauabaschnitten (s. Skizze) Die Kapelle wurde im 15. Jahrhundert durch einen Erweiterungsbau an den abseits stehenden Turm angeschlossen, so dass die beiden Bauwerke miteinander verbunden wurden.

Die im Turm hängenden Glocken wurden 1452 in Bramsche gegossen. Die größte der drei Glocken trägt die Inschrift: „Anno 1452 sta Maria – ora pro nobis“. Die zweite „Sta Gertrudis, ora pro nobis“, und als Zusatz „Wilhelmus fecet mi“ – (Wilhelmus goß mich). Über den Guß dieser Glocke gibt es eine Sage, die schriftlich erhalten ist. Die dritte, die kleinste Glocke, auch „Eierglocke“ genannt, ist der Muttergottes geweiht. Sie wurde im Jahre 1513 gegossen (plündernde Soldaten brachten sie nach Bramsche. Nachdem die Einwohner sie mit Eiern gefüllt hatten, ließen sie die Glocke in Bramsche und zogen ohne Plünderung weiter). Daher der Name „Eierglocke“.

In den Jahren 1871 bis 1874 wurde unter Pfarrer Caspar Möller das Chorende angebaut. 1954 – 1956 wurde unter Pfarr Johannes Lambersteipen an die alte romanische Kirche nach Süden ein modernes Kirchenschiff angebaut.
 



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